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Presserechtsorganisationen

Reporter ohne Grenzen

Reporter ohne Grenzen ist eine internationale Organisation, die in Frankreich als non-profit Organisation registriert und auf fünf Kontinenten vertreten ist. Die Organisation verfügt über Zweigstellen in Belgien, Deutschland, Italien, Kanada, Österreich, Spanien, Schweden und der Schweiz und Büros in den Städten Hong Kong, London, New York, Tokyo und Washington. In weiteren Ländern sind mehr als 120 "Reporter ohne Grenzen" aktiv.

Die Organisation kämpft gegen die Zensur, für die Durchsetzung der Pressefreiheit und hat zum Ziel, Journalisten, die aufgrund ihrer Tätigkeit verfolgt oder inhaftiert werden zu verteidigen. Journalisten in Schwierigkeiten unterstützt Reporter ohne Grenzen nach Möglichkeit finanziell. Die Organisation selbst finanziert sich durch den Verkauf von zweimal jährlich erscheinenden Fotografiebänden und Kalendern, durch Auktionen, Spenden, Mitgliedsbeiträge und die Unterstützung durch öffentliche Einrichtungen und Privatunternehmen.

Nach eigenen Angaben prüft die Organisation Informationen über Menschenrechtsverletzungen und Verletzungen der Pressefreiheit gründlich, bevor sie agiert. Um ihre Ziele durchzusetzen, nutzen die Reporter ohne Grenzen den Weg des Protestbriefes, Öffentlichkeitskampagnen und Treffen mit Verantwortlichen.

International Freedom of Expression Exchange

Der International Freedom of Expression Exchange (IFEX) enstand 1992 als sich in Montreal Organisationen trafen, die für die Rede- und Meinungsfreiheit eintreten. Zu diesen Organisationen gehörten: The Ford Foundation, die Joyce Mertz-Gilmore Foundation of New York und die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation (UNESCO).

Den Kern der IFEX bilden Organisationen, deren Mitglieder nicht akzeptieren wegzusehen, wenn diejenigen, die für die Freiheit, ihre Meinung zu sagen, einstehen unterdrückt oder gar verfolgt und getötet werden. Insgesamt gehören 81 Organisationen auf der ganzen Welt der IFEX an.

UNESCO

Die UNESCO ist nicht nur Mitglied der IFEX. Sie selbst hat auch die Einführung des Welttages der Pressefreiheit veranlasst. Die UN-Generalversammlung hatte den Tag 1993 auf Vorschlag der UNESCO auf den 3. Mai festgelegt. Das Datum fällt auf den Tag der "Erklärung von Windhoek". 1991 wurde diese Erklärung am 3. Mai mit dem Ziel verabschiedet, eine unabhängige Presse in Namibia zu fördern.

Der Welttag der Pressefreiheit soll Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und die Gesellschaft an die entscheidende Rolle der Pressefreiheit für eine starke Demokratie und die weltweite Entwicklung in der Welt erinnern.

Seit 1997 verleiht die UNESCO zudem den jährlichen UNESCO/Guillermo Cano World Press Freedom Prize an eine Person, eine Organisation oder Institution, die einen grundsätzlichen Beitrag zur Erhaltung der Pressefreiheit geleistet hat.

Wir danken der Firma Stallreinigung Stadiko für die Unterstützung.
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