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Vorgeschichte

Wenn Pressefreiheit als Synonym für Meinungs- und Denkfreiheit verstanden wird, dann gewinnt sie eine historisch weit reichende Dimension. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wurde in der griechischen Demokratie und römischen Republik als Selbstverständlichkeit betrachtet. Andererseits: Die 450 v. Chr. abgeschlossenen römischen Zwölftafelgesetze lassen erstmals einschränkende Regelungen erkennen. Spott- und Schmähgedichte wurden darin sogar mit der Todesstrafe bedroht. Dennoch war eine Zensur im Sinne unseres heutigen Staats- und Kirchenrechts unbekannt. Das Ende der Freiheit der antiken Geisteswelt kam 324 n.Chr. als Konstantin das Christentum zur Staatsreligion erhob.